Dienstag, 1. April 2008

Bebauungsplan - Ortsbegehung

Damit die Anliegen der Klosterviertler im Zuge der Erstellung eines neuen bzw. modifizierten Bebauungsplanes für das Klosterviertel auch Gehör bekommen, haben ca. 298 Anwohner und 45 weitere Personen an der Unterschriftensammlung „Wir wollen bei der Gestaltung des neuen Bebauungsplanes mitreden“ teilgenommen. Allen, die die Sammlung durchgeführt und unterschrieben haben, sei hier recht herzlich im Namen der Arbeitsgruppe Struktur gedankt.

Zur weiteren Vorbereitung des Gespräches mit der zuständigen Fachstelle wurde die im Dezember 2007 durchgeführte Befragung, was unter städtebaulicher Sicht im Klosterviertel gefällt und was nicht, in einer 15-seitigen Broschüre zusammengefasst.

Die Unterschriftenlisten und die Broschüre werden dieser Tage der Stadtverwaltung übergeben.

Wie schon angekündigt, gibt es eine Begehung unseres Quartiers zusammen mit Bürgermeister Günter Riemer und dem Leiter des Planungsamts, Dr. Hermann-Lambert Oediger.

Wenn Sie Anregungen oder Anmerkungen zur städtebaulichen Entwicklung des Klosterviertels haben, dann merken Sie sich bitte:

Donnerstag, 17. April, 15 Uhr
Treffpunkt ist die Kreuzung Hermann-Kurz-Straße / Klosterstraße.

Samstag, 16. Februar 2008

Unterschriftensammlung zur Mitwirkung am Bebauungsplan


so oder so ?




Manch einer ist wenig begeistert, wenn er sich vergegenwärtigt, wie sich das Klosterviertel jüngst aus baulicher Sicht verändert hat.


Das scheint auch die Stadt zu spüren, denn sie ist gerade dabei, einen neuen, überarbeiteten Bebauungsplan anzufertigen. Die Gruppe Struktur hat dabei ihre Mitwirkung angeboten.


Um gegenüber der Stadtverwaltung und politischen Gruppen die Bereitschaft der Gruppe zum Dialog zu verdeutlichen, hat sie eine Unterschriftensammlung beschlossen. Mit ihr soll gezeigt werden, dass nicht nur die aktiven Mitglieder etwas unternehmen wollen, sondern dass sie auch die Unterstützung von vielen anderen haben.


Die Sammlung wird so vorgenommen, dass man von Haus zu Haus geht und mit den Bewohnern spricht - also Klingen putzt und zwar in den nächsten 2 - 3 Wochen.

Das WIR gesucht und gefunden

Die Agentur Rombach & Jacobi Kommunikation stellt für die Kreissparkasse Esslingen, Esslingen einen Jahresbericht 2007 zusammen und fügt ihm zweierlei ein:


Ein Photo, aufgenommen am 13. Dezember 2007 von Berthold Steinhilber während der Herstellung von Springerle bei Ingeborg Hölzle


und einen Bericht von Dr. Rombach:

Das Wir gesucht und gefunden



Die Bürgerinitiative Klosterviertel in Kirchheim organisiert Begegnung und mehr


„Es menschelt bei uns“, gesteht Joachim Diefenbach gerne und freut sich darüber. Er gehört wie sein Mitstreiter Hermann Kölle zu den Aktiven der Bürgerinitiative Klosterviertel in Kirchheim. 2004 kam der Anstoß aus dem Rathaus. Die Bewohner des Klosterviertels wurden zu einem Treffen in einen Gemeindesaal eingeladen. Über 70 Bewohner des Quartiers zwischen Lindach, Jesinger Straße, Freibad und Alleenstraße kamen. Das Ziel der Stadt: In dem homogenen, gewachsenen Viertel mit 800 Einwohnern sollte ein Netz geknüpft werden, in dem vor allem die älteren Bewohner sich wohl fühlen und – wenn nötig - Hilfe erfahren. Der Impuls fiel auf fruchtbaren Boden. Längst steht die Initiative auf eigenen Beinen und nur selten wird im Rathaus Rat gesucht. 30 bis 40 Aktive arbeiten in den wie Arbeitsgruppen „Kommunikation“ und „Struktur“ regelmäßig mit.


Ein Sommerfest auf der Klosterwiese markierte den gelungenen Anfang. Die Spenden der 40 Gewerbetreibenden des Viertels und der Preis der Kreissparkasse in der Ehrenamtsaktion „Auf gute Nachbarschaft“ waren der finanzielle Sockel, auf dem das lockere Menschenbündnis ohne Satzung und Vereinseintrag noch heute aufbaut. Zur Hocketse strömten an die 200 Besucherinnen und Besucher. Winterskälte stoppt die Klosterviertler nicht. In einer Garage wird bei Glühwein und Tee geplauscht. Jeden Monat lädt die Initiative zu einem Begegnungs-nachmittag ein. Bei Kuchen und Kaffee wird gespielt, gesungen, gelesen. Zur Weihnachtszeit treffen sich die Nachbarn beim „Lebendigen Adventskalender“ jeden Abend vor einer anderen Tür. Die „Gastgeber“ gestalten das Programm: Ein Lied, ein Gedicht und natürlich: Kommunikation. Die „Grüß-Gott-Gruppe“ besucht Neubürger, sofern diese dies wünschen.
Ein „Riesenerfolg“ war laut Kölle der Flohmarkt. Aus der ganzen Stadt und den umliegenden Orten strömten Besucher in die abgesperrte Klosterstraße und stöberten in den Schätzen, die von den Anwohnern aus de Kellern und Bühnen geholt worden waren. Diefenbach spürte die „heimelige Atmosphäre“ des Flohmarktes. Und wieder hat er eine neue Bekanntschaft gemacht, die Nachbari, die nur vier Häuser weiter wohnt. Kölle und Diefenbach waren beruflich immer auf Achse. In der Straße kannten sie deshalb bisher kaum jemand Jetzt zählt Diefenbach „mindestens 100“, die er im Viertel kennt.


Die Arbeitsgruppe Struktur kümmert sich um Sachthemen. Ein Kinderspielplatz, der heruntergekommen war, wurde mit vereinten Kräften renoviert. Und jetzt hat sich die Gruppe ein großes Projekt vorgenommen: „Wir wollen unsere Ideen in den Bebauungsplan einbringen, der zur Zeit erstellt wird“, kündigt Kölle an. Die Initiative will den Charakter des Klosterviertels bewahren, in dem vorwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser aus den 20er und 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts stehen, Neuere „Bausünden“ – Mehrfamilienhäuser meist - sind der Gruppe ein Dorn im Auge.Verschmitzt ziehen die beiden Rentner ein Fazit: „Die Stadtver-waltung wollte ein Netzwerk knüpfen, das ehrenamtlich vor allem den Älteren hilft. Wir haben uns wohl etwas anders entwickelt.“ Ein Gutteil der Mitglieder steht noch mitten im Berufsleben und arbeitet dennoch aktiv mit. Allerdings gib Diefenbach gerne zu: „Etwas Zeit braucht man schon für das Klosterviertel.“ Und Kölle sieht ein Erfolgsrezept in der „homogenen Struktur“ des Quartiers, das viele Eigenheimbesitzer zählt. Gerne zitiert Diefenbach ein Mitglied der Initiative: „Wir haben das „Wir“ gesucht und gefunden.“ Es menschelt eben.

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Termine

bis 23. Dez. 2007
lebendiger Adventskalender (Wo, Wer; Wann siehe weiter unten)




bis Anfang Januar 2008
Stoffsammlung zur Bebauung des Klosterviertels.
Details dazu gibt es weiter unten.

7. Jan. 2008, 20.00 Uhr
monatlicher Treff der Gruppe Kommunikation
Galerie Nöth, Jesingerstr. 15

9. Jan., 15.00 Uhr
Begegnungsnachmittag
Adventgemeinde, Jesingerstr.

15. Jan., 19.15 Uhr
Treff der AG Struktur - mit dem Städteplaner Berthold Luippold
Marktstr. 36

4. Feb., 20.00 Uhr
Treff der Gruppe Kommunikation
Bürgerbüro

14. Feb. 19.30 Uhr
Lichterstube - Frau Fischer berichtet aktuell über Uganda
Dorothee Fischer, Lindachallee 24

Ihre Meinung zur Bebauung

Vorbereitungen für einen neuen Bebauungsplan

Anfang 2008 beabsichtigt die Stadtverwaltung einen überarbeiteten Bebauungsplan für den „Bezirk“ Klosterviertel vorzulegen.

Um die Wünsche und Ideen der Klosterviertler mit einbringen zu können, bemüht sich die Gruppe Struktur um eine Stoffsammlung, die aufzeigen soll, was Ihnen im Klosterviertel (unter städtebaulicher Sicht) persönlich gefällt und was nicht.

Die Argumente lassen sich gut zusammenfassen, wenn sie folgendermaßen strukturiert sind:

Das gefällt mir:
Lockere Bauweise

Begründung:
Platz zum Leben und Atmen

Beispiel:
Große Teile des Klosterviertels


Das gefällt mir nicht:
etc.

Begründung:

Beispiel:


Bitte nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und formulieren Sie Ihre Gedanken zu diesem Thema. Ihre Anregungen nimmt gerne (bis Anfang Januar 2008) entgegen:

Claus.Ambaum@diasemi.com
Klosterstr. 17

Freitag, 7. Dezember 2007

Nikolaus fand die Klosterwiese

Regen-, Schirme machten das Bild nur bunter




Montag, 26. November 2007

Lebendiger Adventskalender

Zum dritten Mal gibt es im Klosterviertel einen "Lebendigen Adventskalender". Welche Familie, Gemeinschaft, etc. an welchem Tag wo etwas bieten wird, können Sie den Aushängen und dem Klosterticker vom November 2007 entnehmen.
Was sich leicht merken läßt: Am 6. Dezember wird um 18.00 Uhr der Nikolaus auf der Klosterwiese erwartet.
Im Regelfall werden wir / Sie um 18.30 Uhr erwartet.

Wenn Sie eine der Begegnungen wahr nehmen, dann empfiehlt es sich, einen Becher und eine Taschenlampe bereit zu halten.
Sie sollten eine dem Wetter angepasste Kleidung tragen, denn außer am 22. Dezember findet alles im Freien statt.

Bürgermeister Günter Riemer antwortet:

Weil das Original hier kaum zu lesen ist, geben wir eine Abschrift wieder


22. Oktober 2007

Bebauungsplan ,,Klosterviertel"
lhr Schreiben vom 18.O ktober2 007


Sehr geehrter Herr Stadtrat Kenner,

herzlichen Dank für lhr Schreiben, in dem Sie kritisch auf die Nachverdichtung im Klosterviertel hinweisen und unter anderem nachfragen, ob es möglich ist zusammen mit der Bewohnerschaft einen Bebauungsplan für das Klosterviertel aufzustellen.

In verschieden Gesprächen mit der Initiative Klosterviertel, vor allem mit der Arbeitsgruppe “Struktur ", zuletzt am 17. Juli 2007, haben wir über die baulichen Veränderungen gesprochen und das bestehende Planungsrecht erläutert. Danach ist es so, dass für große Teile des Klosterviertels ein so genannter einfacher Bebauungsplan besteht, der in Verbindung mit $ 34 Baugesetzbuch (Maßstab der Beurteilung ist die bauliche Umgebung) angewendet wird. Dieses Planungsrecht ist beispielsweise vergleichbar mit dem Ende der 90erJahre aufgestellten Bebauungsplan Paradiesle.

Wie im Gespräch mit der lnitiative ,,Klosterviertel" im Juli diesen Jahres geäußert, bereiten wir für 2008 einen Aufstellungsbeschluss für eine Änderung des rechtsverbindlichen Bebauungsplans vor. Hintergrund ist, dass über das vorhanden Planungsrecht zwar relativ gut das Bauvolumen festgelegt werden kann aber Regelungen insbesondere zur Platzierung und Ausführung von Stellplätzen oder zur Begrünung nur teilweise erfolgen können.

lm Gespräch mit der Initiative ,,Klosterviertel" haben wir versichert, dass wir nach einer Beschlussfassung des Gemeinderates über den Aufstellungsbeschluss und damit nach der Ermächtigung des Gemeinderates für ein solches Verfahren in einen intensiven Dialog mit der Initiative ,,Klosterviertel" sowie allen übrigen Bewohnern und Grundstückseigentümern treten möchten. Wie Sie wissen, geschieht die Aufstellung eines Bebauungsplanes im Regelfall in einem umfangreichen 2-stufigen Beteiligungsverfahren.

Wir können uns darüber hinaus gut vorstellen, dass wir im 2. Quartal 2008 noch vor dem Fassen des Aufstellungsbeschluss durch den Gemeinderat einen Quartiersrundgang mit Vertretern der Arbeitsgruppe Struktur der Initiative Klosterviertel durchführen.

Wir werden in den nächsten Tagen zwecks Terminvereinbarung auf die Initiative
Klosterviertel zugehen.

Wir freuen uns auf den sicherlich intensiven Planungsprozess und umfangreichen Austausch mit der Bewohnerschaft. Für uns als Stadt Kirchheim ist es ein Glücksfall, dass hier eine breit aufgestellte und sehr qualifiziert und engagiert arbeitende Gruppe ein großes Interesse an ihrem Quartier und seiner baulichen Entwicklung hat.

Mit freundlichen Grüßen in das Klosterviertel

Günter Riemer
Bürgermeister

Dienstag, 25. September 2007

Leserbriefe

Zum Leserbrief von Karl Kieser „Von Ruhe ist schon lange keine Rede mehr“in der TECKBOTEN-Ausgabe vom 24.09.07


Ein ganz normales Wohnviertel

wie in jedem anderen Wohnviertel gibt es Mitmenschen, die über den eigenen Tellerrand / Gartenzaun hinausschauen und sich mit viel Engagement den kleinen oder großen Bedürfnissen der Nachbarn widmen. Die Einen um selbstlos Hilfe dort anzubieten, wo sie gerade am dringendsten notwendig ist. Sei es beim Einkauf, der kleinen, handwerklichen Hilfestellung, beim Umzug oder in persönlichen Notlagen. In unzähligen, phantasievollen Veranstaltungen allen Nachbarn, kommunikative Möglichkeiten organisierend um die gelebte Nachbarschaft offen und ungezwungen zu fördern.

Die Anderen, die das vermeintlich Negative beschwörend und ohne sich auch nur ein einziges Mal persönlich zu äußern per Leserbrief der breiten Öffentlichkeit von den dramatischen Veränderungen eines gewachsenen Wohnviertels zu berichten.

Dass die Androhung von Nachbarschaftshilfe, Begegnungsnachmittagen für die ältere Generation, der Ausrichtung eines Flohmarktes oder vielleicht noch der bald wieder stattfindende „Lebendige Adventskalender“ zu Panikverkäufen unter den Anliegern der Klosterstrasse führt, ist dabei der Gipfel der Fehleinschätzung.

Aber zum Glück leben wir in einem ganz normalen Wohnviertel, in dem es für alle entsprechende Freiräume gibt sich zu artikulieren oder – wenn’s sein muss, einen Leserbrief zu verfassen.
Stefan Gölz, ebenfalls Klosterstraße, Kirchheim



Teckbote 24.09.2007 - Leserbrief